Bethesda eröffnet geriatrischen Schwerpunkt

12. Dezember 2011 - 13:38

Das Bethesda Krankenhaus Bergedorf (BKB) erweitert sein Leistungsspektrum mit der Eröffnung eines geriatrischen Schwerpunktes. Damit gibt das BKB den Startschuss für den Aufbau einer wohnortnahen geriatrischen Versorgung in Bergedorf, der Anfang des Jahres beschlossen wurde. Ziel der Altersmedizin ist es, Erkrankungen älterer Menschen nicht nur medizinisch zu behandeln, sondern auch deren Auswirkungen auf den Alltag so zu lindern, dass die Selbstständigkeit möglichst lange erhalten bleibt. Von der geriatrischen frührehabilitativen Komplexbehandlung profitieren besonders Menschen, bei denen durch Akuterkrankungen wie z.B. Knochenbruch oder Schlaganfall eine bleibende Behinderung droht. Zum geriatrischen Team gehören neben Ärzten und Krankenpfleger(inne)n auch Psychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sprachtherapeuten und der Krankenhaussozialdienst.

Leitender Arzt der neuen Abteilung ist Dr. Gerhard Hermes (57), Facharzt für Neurologie und Nervenheilkunde sowie Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation / Geriatrie. „Ich freue mich auf die anstehende Herausforderung. Die Gelegenheit zum Aufbau einer komplett neuen Abteilung bekommt man selten“, so Hermes. Dr. Hermes war zuvor im Klinikum Pfeiffersche Stiftungen in Magdeburg als Chefarzt der Klinik für Geriatrie tätig.

„Mit Herrn Dr. Hermes ist es uns gelungen, einen erfahrenen Arzt für den Aufbau dieser neuen Abteilung zu finden. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit“, erklärt Magret von Borstel, Geschäftsführerin des BKB. Für die Geriatrie sind 30 Betten vorgesehen. Zehn Betten werden zunächst von der Klinik für Innere Medizin abgegeben, die restlichen 20 werden zusätzlich aufgebaut. Dem Bethesda stehen dann 338 Betten zur Verfügung.

Das BKB verlegt jährlich 500 bis 550 Patienten in andere geriatrische Einrich4tungen. Ziel ist es, diese Patienten zukünftig im Bethesda zu versorgen. Damit kommt das Bethesda dem Wunsch der Gesundheitsbehörde nach einer wohnortnahen Versorgung nach. Zunächst wird das Angebot mit 10 Betten etabliert. Die Erweiterung auf 30 Betten erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, da hierfür eine bauliche Erweiterung erforderlich ist. Hier befindet sich das BKB im Planungsprozess.

Foto BKB: Freut sich auf die neuen Herausforderungen: Dr. Gerhard Hermes.