Bethesda erweitert chirurgische und orthopädische Leistungen
Das Bethesda Krankenhaus Bergedorf (BKB) erweitert sein chirurgisches und orthopädisches Leistungsangebot. Zum einen übernimmt Dr. Michael Stachow als Sektionsleiter Unfallchirurgie, Orthopädische Chirurgie und Endoprothetik, die Stelle des in den Ruhestand getretenen Oberarztes Dr. Gerhard Dost. Zum Anderen etabliert das BKB eine Kooperation mit der Chirurgischen und Orthopädischen Berufsausübungsgemeinschaft CUNO. Bei der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates werden Patienten im BKB von einem hoch kompetenten Behandlungsteam von Ärzten, Pflegekräften und Physiotherapeuten versorgt. Die ganzheitliche Betreuung erfolgt in Kooperation mit der Praxis CUNO. CUNO steht für: Chirurgie, Unfallchirurgie, Notfälle und Orthopädie. „Gemeinsam mit unseren Partnern bietet das BKB nun ein weit vielseitigeres und qualitativ hochwertiges Leistungs- und Serviceangebot für den Raum Bergedorf als bisher“, erklärt Prof. Dr. Marco Sailer, Leitender Arzt der Klinik für Chirurgie am BKB. „Wir freuen uns sehr über diese Kooperation. Bietet sie doch erhebliche Vorteile für Patienten und Ärzte“, so Prof. Dr. med. Peter Behrens und Dr. med. Thomas Porté; Leitende Ärzte von CUNO.
Das Leistungsangebot des BKB umschließt die Endoprothetik und Unfallchirurgie, arthroskopische Operationen unter anderem zur Behandlung von Knorpelschäden und Kreuzbandrupturen. Die komplexe Anatomie und Physiologie des Kniegelenkes erfordert beim Ersatz durch eine Endoprothese große Erfahrung des Operateurs und eine an den Einzelfall angepasste Physiotherapie nach der Operation. Bei Verschleißschäden des Hüft- und Kniegelenkes kommen beispielsweise der Einsatz von zementfreien, teilzementierten und vollzementierten Prothesen zum Tragen. Der Ersatz des Kniegelenkes ist nicht immer vollständig erforderlich. Dafür bieten sich sogenannte Schlittenprothesen an, die einen Teilersatz des Gelenkes ermöglichen. Liegen die Voraussetzungen für eine Schlittenprothese vor, kann auch eine Individualprothese maßangefertigt werden. Derzeit ist das BKB im Hamburger Raum die einzige Klinik mit diesem Angebot. Bei arthroskopischen Operationen am Kniegelenk können minimal-invasive Operationen für zahlreiche Arten von Schäden der Gelenkflächen und Menisken angewandt werden.
Bei verschleißbedingten Umbauvorgängen des Kniegelenkknorpels (Knorpelschäden und Kreuzbandrupturen) gibt es, je nach Schädigungsgrad, regenerative (Autologe Matrixinduzierte Chondrogenese (AMIC)oder ersetzende (partieller Kniegelenksersatz) Methoden der Funktionswiederherstellung.
Ziel des BKB ist es, dass der Patient möglichst schnell wieder „auf die Beine kommt“. Daher arbeitet das Bergedorfer Klinikum eng mit niedergelassenen Ärzten zusammen, damit wichtige Vorbereitungen und Untersuchungen bereits vor dem Krankenhausaufenthalt erledigt werden können. Hierzu gibt es im BKB zur Vorstellung, Voruntersuchung und gemeinsamen Festlegung der erforderlichen Behandlungsmaßnahmen eine spezielle orthopädische Sprechstunde.
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Foto BKB: Sehen zuversichtlich in die Zukunft, von links: Prof. Dr. Peter Behrens, Prof. Dr. Marco Sailer, Dr. Thomas Porté
