Wie erkennt man Dehydrierung bei älteren Menschen? – im Bethesda Krankenhaus durchgeführte Studie veröffentlicht

24. Oktober 2025

Eine aktuelle Studie mit Beteiligung unseres Chefarztes der Geriatrie, PD Dr. Alexander Rösler, ist im Fachjournal Nutrients erschienen. In der sogenannten „Hydr-Age-Studie“ untersuchten Wissenschaftler, wie man den Flüssigkeitsstatus älterer Patientinnen und Patienten verlässlich beurteilen kann.

Gerade bei älteren Menschen ist es oft schwierig festzustellen, ob sie ausreichend mit Flüssigkeit versorgt sind. Klassische Anzeichen wie trockene Haut oder Schleimhäute sind oft unzuverlässig, besonders bei Menschen mit mehreren Erkrankungen oder eingeschränkter geistiger Leistungsfähigkeit.

In der Studie wurden verschiedene medizinische Methoden miteinander verglichen – von der klinischen Einschätzung über Blutwerte bis hin zu der Bioimpedanzanalyse. Besonders erfolgreich zeigte sich dabei die Beurteilung der Achseltrockenheit sowie der Ultraschall der großen Bauchvene (Vena cava inferior). Diese beiden Verfahren konnten relativ gut eine Unter- oder Überversorgung mit Flüssigkeit erkennen.

Die Ergebnisse zeigen, dass durch gezielte Untersuchungen eine bessere und objektivere Beurteilung des Flüssigkeitshaushalts möglich ist. Dies ist ein wichtiger Schritt für die sichere und individuelle Behandlung älterer Menschen im Krankenhaus.