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Dr. med. Peter Unger
Dr. med. Peter Unger
Chefarzt
Klinik für Kardiologie
AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS BERGEDORF
Glindersweg 80
21029 Hamburg
(040) 725 54 - 12 61
(040) 725 54 - 12 62

Klinik für Kardiologie

Die Klinik für Kardiologie ist spezialisiert auf die Diagnostik und Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen des Herzkreislaufsystems.  In der Chest-Pain-Unit (CPU) und unserem modernen Herzkatheterlabor gewährleistet unser Kardiologen-Team rund um die Uhr die Akutversorgung von Herzinfarktpatienten im Hamburger Osten. Zu den weiteren Schwerpunkten gehört die Behandlung von Herzschwächepatienten, die Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren ebenso wie die Herzbildgebung (Echokardiographie, Kardio-MRT und CT).

Bei akuten und neu aufgetretenen Brustschmerzen sollten Sie nicht zögern sich ärztlich vorzustellen. Die zertifizierte Chest Pain Unit des Agaplesion Bethesda ist eine Notfall-Einheit der Klinik für Kardiologie innerhalb der zentralen Notaufnahme. Hier stehen eigens für die CPU spezielle Behandlungs- und Überwachsungsräume zu Verfügung. Neben harmlosen Ursachen können auch lebensbedrohliche Erkrankungen, insbesondere der akute Herzinfarkt, akute Erkrankungen der Hauptschlagader, Herzrhythmusstörungen oder Lungenembolien zu Schmerzen im Brustkorb führen. Ein kompetentes Team steht rund um die Uhr bereit, so dass ohne Zeitverlust eine Diagnose gestellt und die adäquate Therapie eingeleitet werden kann.  Insbesondere die wichtige Katheterbehandlung des akuten Herzinfarktes ist so zu jeder  Tages- und Nachtzeit gewährleistet.

Schwerpunkte des Leistungsspektrums

Wir sind für Sie da, wenn es auf jede Minute ankommt

In unserem modernen Herzkatheterlabor können 365 Tage im Jahr rund um die Uhr Patienten mit akutem oder drohendem Herzinfarkt behandelt werden. Hierbei werden die Herzkranzgefäße mittels medikamentenbeschichteter Gefäßstützen (sog. Stents) schnellstmöglich wieder eröffnet werden, um die lebenswichtige Versorgung des Herzens mit Sauerstoff wiederherzustellen.

Auch Patienten mit chronischer Angina Pectoris können von einer Stent-Behandlung dauerhaft profitieren. Hierzu wird eine umfangreiches Gespräch (Anamnese) sowie gegebenfalls vorher eine bildgebende Ischämiediagnostik (link!) oder eine Flussmessung (FFR, dPR) während der Katheteruntersuchung durchgeführt.

Herzschrittmacher- und Defibrillatorversorgung

Neben der Behandlung von zu langsamen Herzrhythmusstörungen mit konventionellen Herzschrittmachern, werden in unserer Klinik auch sogenannte Defibrillatoren (ICD) zur Notfallbehandlung von bösartigen Herzrhythmusstörungen (z.B. Kammerflimmern) implantiert.  Außerdem können bei ausgewählten Pateinten Systeme zur Behandlung der Herzschwäche implantiert werden (sog. CRT-Systeme). Nicht nur in der operativen Einpflanzung der Systeme sondern auch in der Programmierung und Nachsorge verfügt unser Team über eine langjährige Erfahrung  und  Expertise.

Intensivmedizin, Intermediate Care und Telemetriestation

Patienten mit lebensbedrohlichen Herzerkrankungen (akuter Myokardinfarkt, schwere Herzinsuffizienz, bedrohliche Herzrhythmusstörungen) werden kardiologisch auf unserer interdisziplinären Intensivstation oder Intermediate-Care-Station versorgt. Durch die Überwachung der wichtigsten Vitalparameter (Sauerstoff, Blutdruck, EKG) stellen wir sicher, dass auf eine Verschlechterung rasch reagiert werden kann und Patienten nicht unter Luftnot oder Schmerzen leiden müssen. Falls nötig kann auch eine maschinelle Beatmung, Kühlung (therapeutische Hypothermie) oder Nierenersatztherapie (Dialyse) erfolgen. In manchen Fällen ist auch eine mechanische Kreislaufunterstützung (Impella-Pumpe) indiziert.  Nach einer Stabilisierung kann dann die Verlegung auf unsere Normalstation erfolgen: Auch hier kann der  Herzrhythmus über ein kabelloses EKG (Telemetrie) weiter überwacht werden.

Unsere Ausstattung

Die Diagnose vieler Herzerkrankungen lässt sich häufig über die Bildgebung stellen. Hierfür steht uns im Bethesda eine Reihe von hochmodernen Modalitäten zur Verfügung:

Echokardiographie: Mit Ultraschall lässt sich das Herz direkt und ohne Strahlenbelastung darstellen. Hierbei können Klappenerkrankungen, Herzinsuffizienz und diverse Kardiomyopathien schnell erkannte werden. Bei Patienten mit Angina pectoris führen wir auch Stress-Echokardiographien durch. Für die Abklärung nach einem Schlaganfall hilft ein Schluckecho (transösophageale Echokardiographie) weiter. Um Thromben (Blutgerinsel) Im Herz besser darstellen zu können kommt Ultraschallkontrastmittel  zum Einsatz. Moderne Techniken wie 3D-Echokardiographie und Speckletracking werden ergänzend regelmäßig eingesetzt.

Kardio-MRT: Um eine Herzinsuffizienz genauer zu beurteilen führen wir regelmäßig Magnetresonanztomographien (MRTs) des Herzens durch:  Diese Untersuchung dauert etwa 40 min und häufig gelignt es zu unterscheiden, ob etwa eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis), Durchblutungsstörungen (Ischämie) oder andere Erkrankungen Ursache der Beschwerden sind. Auch für Patienten mit Angina pectoris oder ungeklärte Luftnot kann ein Kardio-MRT (Stress-MRT) in vielen Fällen weiterhelfen

Computertomographie: Bei Menschen mit unklaren Brustschmerzen (Angina pectoris) kann mit einer sehr kurzen Untersuchungsdauer, nicht-invasiv und in den meisten Fällen mit einer geringen Strahlenbelastung eine Darstellung der Herzkrankgefäße (Koronararterien) erfolgen. In vielen Fällen ist dann eine Herzkatheteruntersuchung nicht mehr notwendig. Patienten, bei denen der Verdacht auf eine Lungenartierienembolie vorliegt, erhalten ebenfalls eine Computertomographie, um weitere behandlungsschritte zu planen.

Zusammenarbeit für eine bestmögliche Versorgung

In Kooperation mit unserer neurologischen Abteilung werden Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, auch umfangreich kardiologisch abgeklärt. Hierzu gehören Langzeit-EKG-Untersuchungen, Echokardiographien (mit und ohne Ultraschallkontrastmittel)  und in vielen Fällen die Durchführung eines Schluckechos (transösophageale Echokardiographie).

Gerade bei jungen Patienten, bei denen keine klassischen Schlaganfallrisiken, wie Diabetes oder Bluthochdruck bestehen, findet sich dann manchmal eine Öffnung in der Vorhofscheidewand (persistierendes Foramen Ovale, PFO), welches nach neueren Studien für die Entstehung eines Schlaganfalls eine Rolle spielt.  Über einen kleinen Eingriff kann ein solches PFO in unserer Abteilung mit einem Schirmchen (Okkluder) verschlossen werden.

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Leitende Ärzte & Sekretariat

Dr. Peter Unger

Chefarzt

  • Innere Medizin und Kardiologie,
  • Herzinsuffizienz,
  • spezielle Rhythmologie/Aktive Herzimplantate,
  • Interventionelle Kardiologie (alle DGK-zertifiziert)

Dr. Skelcim Rusani

Leitender Oberarzt

  • Innere Medizin und Kardiologie
  • Herzinsuffizienz,
  • spezielle Rhythmologie/Aktive Herzimplantate,
  • Interventionelle Kardiologie,
  • Kardiale Magnetresonanztomographie (Level  II); (alle DGK-zertifiziert)

Dr. Chimedtseren Lehmann-Bathmunk

Oberärztin

  • Innere Medizin und Kardiologie
  •  

Dr. Christine Lindauer

Oberärztin

  • Innere Medizin und Kardiologie
  •  

Dr. Kathrin Streiber

Oberärztin

  • Innere Medizin und Kardiologie
  •  

Dr. Nikolas Trautmann

Oberarzt

  • Innere Medizin und Kardiologie
  • Echokardiographie DEGUM Level 1, EACVI TTE-Zertifikat

Carina Martens

Pflegerische Leitung


Kirsten Malöwski

Sekretariat