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Dr. med. Claas Happach
Dr. med. Claas Happach
Chefarzt
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS BERGEDORF
Glindersweg 80
21029 Hamburg
(040) 725 54 - 12 31
(040) 725 54 - 12 32

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie steht unter der Leitung von Dr. Claas Happach. Sie bietet psychisch Kranken sehr differenzierte Therapiemöglichkeiten. Diese orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen des Patienten. Möglich sind eine ambulante Therapie in der angegliederten lnstitutsambulanz, ein Aufenthalt in der Tagesklinik oder eine vollstationäre Behandlung.

Neben umfassender Diagnostik, die umfangreiche, präzise und einfühlsame Psychodiagnostik, EEG und moderne bildgebende Verfahren einschließt, bietet die Klinik eine Behandlung durch ein multiprofessionelles Team, das den gesamten Menschen samt seinen sozialen Bezügen in den Mittelpunkt stellt. Die psychodynamische Orientierung unter Einbeziehung systemischer Aspekte ist eine Spezialität der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. 

Für den Kranken bedeutet dies, dass in der Behandlung versucht wird, mit ihm gemeinsam nach den Ursachen seines Leidens zu suchen, wobei auf Wunsch seine Angehörigen in angemessener Weise einbezogen werden. Soziale und biologische Aspekte finden gleichermaßen Berücksichtigung. Bei dieser Suche, die ein kleines Abenteuer sein kann, wird der Kranke stets professionell begleitet. Er lernt aber auch, für sich selbst zu sorgen.

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie bietet umfassende, vielfältige und spezifische Therapieangebote. Angeboten werden sowohl Einzel- als auch Gruppentherapien. Hier finden Sie die Leistungen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Überblick. Informieren Sie sich hier über das allgemeine Angebot der Klinik. Die speziellen Therapien finden Sie ebenfalls im Bereich der Tagesklinik.

Schwerpunkte des Leistungsspektrums

Stationen 9 und 11: Behandlung akuter psychischer Erkrankungen

Akut erkrankte Patienten werden auf den allgemeinpsychiatrischen Stationen 9 und 11 behandelt. Zu uns kommen Patienten die an

  • affektiven Erkrankungen (z.B. Depressionen)
  • psychotischen Erkrankungen (z.B. Schizophrenien)
  • Borderline-Erkrankungen und anderen Persönlichkeitsstörungen
  • Angst- und Zwangsstörungen
  • Alterserkrankungen, Altersdemenzen
  • Belastungsreaktionen, somatoformen Störungen und Essstörungen leiden

Weitere Informationen

Therapiegrundlage

Therapiegrundlage

Grundlage unserer Therapie ist ein psychodynamisches Behandlungskonzept, eingebettet in ein entwicklungsförderndes Behandlungsmilieu. Ziel ist die Besserung der Symptomatik und die Entwicklung angemessener Bewältigungsmöglichkeiten zugrundeliegender Konflikte.

Psychische Erkrankungen äußern sich im Erleben, Befinden und Verhalten, zeigen öfters einen längeren Verlauf und können die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen erheblich beeinträchtigen. Sie kommen in der Bevölkerung sehr oft vor; mehr als ein Drittel der Bevölkerung leidet irgendwann einmal im Leben an einer psychischen Erkrankung. Psychische Krankheiten sind heute verlässlich zu erkennen und wirksam zu behandeln.

Die beiden allgemeinpsychiatrischen Stationen verfügen über je 18 Betten in Einzel- und Doppelzimmern mit Dusche und WC sowie verschiedenen Gemeinschafts- und Freizeiträumen.

Behandlungsangebot

Behandlungsangebot

  • umfassende psychiatrische und psycho-somatische Diagnostik
  • medizinische Diagnostik und Behandlung in Zusammenarbeit mit unseren somatischen Kliniken
  • Psychopharmakotherapie
  • psychiatrische und tiefenpsychologisch fundierte psychotherapeutische Gespräche
  • Angehörigen- und Familiengespräche
  • pflegerische Betreuung im Rahmen eines Bezugspflegesystems
  • Ergotherapie einzeln und in Gruppen
  • Musiktherapie (Station 11)
  • Bewegungstherapie (Station 9)
  • Psychoedukation
  • Milieutherapie
  • sozialarbeiterische Beratung
Psychiatrisch und psychotherapeutisch spezialisierte Pflege

Psychiatrisch und psychotherapeutisch spezialisierte Pflege

Wir arbeiten nach dem PPO (Pflegeprozessorganisation) –System im Pflegeprozess, das aus dem anglo-amerikanischen Primary-Nursing-System hergeleitet ist.

Das heißt:

  • Individualisierte, ganzheitliche, überprüfbare Pflege
  • Geplante Pflege z.B. regelmäßige Einzelgespräche zu bestimmten Themen, üben von alltagspraktischen Fähigkeiten, Begleitung in die Wohnung
  • Hoher Informationsfluss durch regelmäßige Übergaben und Besprechungen
  • Eigenkontrolle durch Dokumentation und Pflegevisiten
  • Evaluationsmöglichkeiten (Überprüfung und Weiterentwicklung)
  • Arbeitsnachweis durch entsprechende Dokumentation
  • Verantwortlichkeit und Disziplin
  • Verlässlichkeit
  • Transparenz
  • Autonomie
  • Arbeitszufriedenheit
  • Patientenzufriedenheit

Jede:r Patient:in ist einer Gruppe von Pflegekräften zugeordnet und hat somit vom Tag der Aufnahme bis hin zur Entlassung stets die gleichen Bezugspersonen. Auch wenn eine Wiederaufnahme nötig ist, werden die gleichen Bezugspersonen für den Patienten Ansprechpartner sein.

Pflegevisite:

Die Pflegevisite findet einmal in der Woche statt. Sie dient der Gewährleistung regelmäßiger Evaluation gemeinsam mit dem Patienten. Gleichfalls erhöht sie die Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit zwischen Patient und Pflegekraft im gesamten Pflegeprozess. Unsere Zielsetzung ist es nicht „am Patienten“ sondern mit dem Patienten zu arbeiten.

  • Die Pflegequalität wird überprüft.
  • Es erfolgt eine Überprüfung der Patientenzufriedenheit.
  • Die Pflegevisite ist eine der Schnittstellen im gesamten Behandlungsverlauf.
  • Es ist der Raum, in dem der Patient entspannt seinen Ist-Zustand reflektieren kann.
Peer-Beratung

Peer-Beratung

Wir geben unseren Patienten und ihre Familien praktische Hilfen an die Hand. Darum bieten wir ihnen Beratungen an, die sie unabhängig vom Krankenhausaufenthalt in Anspruch nehmen können: 

Anmeldung und Information

Anmeldung und Information

Aufnahme
Die Aufnahme erfolgt entweder mit einer Einweisung des behandelnden Nerven- oder Hausarztes. Vereinbaren Sie dann bitte einen Aufnahmetermin über den diensthabenden Arzt (Vermittlung über die Zentrale, Tel. 040 72554-0).

In Notfällen können Patienten sich auch direkt, über die Notaufnahme, an den diensthabenden Arzt wenden.

Behandlungsdauer
Die Behandlungsdauer ist individuell und richtet sich nach der Schwere der Erkrankung.

Überweisung
Die Überweisung erfolgt durch den Hausarzt, Facharzt oder Psychotherapeuten.

Station 10: Schwerpunkt stoffgebundene Abhängigkeitserkrankungen

Die Station 10 bietet einen qualifizierten Entzug für Abhängigkeitserkrankte und eine Nachsorgegruppe an.

Weitere Informationen

Abhängigkeitserkrankungen

Abhängigkeitserkrankungen

Unsere Station 10 ist die Schwerpunktstation für stoffgebundene Abhängigkeitserkrankungen. Sie bietet 18 Patienten die Möglichkeit zu einem Qualifizierten Entzug. Dieser beinhaltet: 1. Entgiftung, falls nötig, medikamentenunterstützt 2. Behandlung von Komplikationen, Folge- und Begleiterkrankungen. 3. Prophylaxe. Prophylaxe bedeutet: Motivation des Patienten, weiterhin abstinent zu leben. Dazu gehört häufig die Vorbereitung und Organisation einer weiterführenden Entwöhnungsbehandlung oder Nachsorge nach der Entlassung. Dies geschieht gemeinsam mit dem Patienten, sodass dieser eine individuelle und passgerechte Auswahl treffen kann, unterstützt von engagierten Experten. Außerdem behandeln wir abhängigkeitserkrankte Patienten mit zusätzlichen psychischen Problemen. Dies können Persönlichkeits- und Angststörungen sein, Depressionen, posttraumatische Belastungsstörungen, Borderline-Erkrankungen oder auch Neurosen.

Unser Anliegen ist es, gemeinsam mit den Patienten ein abstinenzorientiertes Stationsklima zu schaffen. Hier werden suchtmittelfreie Alternativstrategien der Lebensbewältigung erlernt und geübt. Bis diese schließlich im Alltag umgesetzt werden können. Hierzu gehört unter anderem, dass im Fall eines Rückfalles, das Gespräch mit dem Patienten gesucht wird. So können im sicheren stationären Rahmen die Ursachen und Funktionen des Rückfalls analysiert werden. ln einem zweiten Schritt werden zukünftige alternative Bewältigungsstrategien ins Auge gefasst und geübt. Lassen sich hierbei konstruktive Vereinbarungen mit dem Patienten erzielen, kann dieser auf unserer Station weiterbehandelt werden.

Stoffgebundene Abhängigkeit

Die DHS gibt die Zahl der Alkoholkranken in Deutschland mit 1,77 Millionen an. Die Deutschen trinken knapp doppelt so viel wie der weltweite Durchschnitt. Weltweit sterben jährlich über 3 Millionen Menschen an den Folgen des Alkoholkonsums. Das heißt: Alle 10 Sekunden stirbt ein Mensch an Alkohol. ln Deutschland gibt es außerdem ca. 1,5 Millionen Medikamentenabhängige. Ca.380.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen.
Diagnostik

Diagnostik

Diese obliegt den ärztlichen Mitarbeitern und umfasst eine exakte allgemeinmedizinische, neurologische und psychiatrische Untersuchung. Außerdem Labordiagnostik (Blutwerte, Urin, Drogenscreening). Außerdem, wenn nötig, den Einsatz unterschiedlicher, im Hause befindlicher apparativer Zusatzuntersuchungen (wie EKG, EEG, Röntgen, CT, Kernspintomographie etc.).

Therapieangebot

Therapieangebot

Unsere Therapieangebote sind gruppentherapeutischinteraktionell und sozialtherapeutisch ausgerichtet. Sie sind eingebunden in einen festen Wochenplan und umfassen:

  • mehrmals wöchentlich Suchttherapiegruppen
  • mehrmals wöchentlich Gesprächsgruppen
  • mehrmals wöchentlich Ergotherapiegruppen, suchtspezifisch
  • wöchentlich Entspannungsgruppe
  • wöchentlich Selbsthilfegruppe der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft Suchtkrankenhilfe (ELAS)
  • wöchentlich Nachsorgegruppe, im Rahmen dieser elektiv Kontakt zur Sozialarbeiterin
  • im Rahmen der Gruppenbezugspflege Einzelgespräche mit dem Pflegepersonal
  • wenn gewünscht: Kontakt mit der Sozialarbeiterin
  • regelmäßige Informationsveranstaltungen (u. a. Suchttherapiezentrum Hamburg, Vorsorgeeinrichtung Jenfeld)
  • enge Kooperation mit der Suchtberatungsstelle KODROBS (Bergedorf)
  • auf Wunsch des Patienten Einbeziehung von Angehörigen und Lebenspartnern
  • die zeitgleiche Behandlung von Paaren ist auf unserer Station nach Absprache möglich

Zeitrahmen
Der Zeitrahmen beträgt bei der qualifizierten Entzugsbehandlung in der Regel 21 Tage. Bei zusätzlichen psychiatrischen Erkrankungen wird er individuell festgelegt.

Team
So setzt sich unser Team zusammen: Ein Oberarzt. Zwei Stationsärztinnen. Eine Diplom-Psychologin. Eine Sozialarbeiterin. Eine Ergotherapeutin. Und 14 engagierte Pflegekräfte.

Anmeldung und Information

Anmeldung und Information

Aufnahme
Die Aufnahme unserer Patienten erfolgt in der Regel durch ärztliche Einweisung. Vereinbaren Sie dann bitte einen Aufnahmetermin mit uns unter der Telefonnummer: 040 72554-2109.

Telefonzeiten: Montag bis Freitag zwischen 11:00 Uhr und 12:00 Uhr sowie zwischen 16:30 Uhr und 17:30 Uhr.

Die Station 10 mit dem Schwerpunkt Stoffgebundene Abhängigkeitserkrankungen ist integraler Bestandteil der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Bethesda Krankenhaus Bergedorf

Station 12: Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Mutter-Kind-Behandlung

Ein besonderer Schwerpunkt der Station 12 sind Depressionen, Persönlichkeitsstörungen und die Mutter-Kind-Behandlung.

Weitere Informationen

Behandlungskonzept

Behandlungskonzept

Die Behandlungskonzeption der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie basiert wesentlich auf einem psychodynamischen Verständnis psychischen Krankseins. Arbeit an und in der Beziehung, Verstehen zugrunde liegender innerseelischer Konflikte und eine entwicklungspsychologische Betrachtungsweise stehen im Mittelpunkt. Sie werden ergänzt durch eine systemische Betrachtung der familiären und sozialen Zusammenhänge.

Die Station S 12 ermöglicht aufgrund ihrer Größe (18 stationäre und zwei teilstationäre Patienten) und der Behandlung vornehmlich in der Gruppe (Gruppentherapie und Gruppengemeinschaft) eine ruhige und intensive therapeutische Atmosphäre. Der Behandlungsplan für jeden einzelnen Patienten wird in Visiten und Gruppen- sowie Einzelgesprächen mit diesem erarbeitet und ständig aktualisiert. Der für diese Arbeit notwendige sichere Rahmen wird durch Klinik und Behandlerteam gewährleistet. So erwartet Sie eine effektive, zielorientierte psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung. 

Da Menschen in allen Lebensbezügen soziale Einbindungen und Beziehungen brauchen, finden viele der therapeutischen Aktivitäten in Gruppen statt. Außerhalb der Therapiegruppen spielt die therapeutische Gemeinschaft der Patienten eine herausragende Rolle für die Gesundung.

Auf der Station S 12 werden Patienten aufgenommen, die nach einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung für ihre Erkrankung suchen und in erster Linie an

  • Depressionen
  • Ängsten
  • Zwängen
  • emotionaler Instabilität
  • Psychosen nach einer akuten Phase
  • Psychosomatischen Beschwerden
  • Essstörungen
  • Lebenskrisen verschiedenster Art leiden

Sie können aus allen Stadteilen zu uns kommen. Voraussetzung für eine Aufnahme ist, dass die Patienten selbstverantwortlich mit sich in der Therapie umgehen können. Eine ständige Begleitung, wie sie beispielsweise in suizidalen Krisen erforderlich ist, kann auf der Station 12 nicht gewährleistet werden. Hingegen ist die Station gut für Patienten geeignet, die für eine therapeutische Behandlung nicht den täglichen Weg zum Beispiel in die Tagesklinik bewältigen können.

Therapieangebot

Therapieangebot

In einem stark strukturierten Wochenplan nehmen die Patienten an verschiedenen Gruppentherapien teil:

  • Gruppenpsychotherapie (2 mal wöchentlich 90 Minuten )
  • Musiktherapie (2 mal wöchentlich 75 Minuten)
  • Konzentrative Bewegungstherapie (2 mal wöchentlich 75 Minuten)
  • Ergotherapie (2 mal wöchentlich 90 Minuten)
  • Entspannungstrainingsgruppe

Im Rahmen der Pflegeprozessorganisation kümmern sich Schwestern und Pfleger um das Stationsleben und die Alltagsabläufe der Patienten (wozu auch häusliche und berufliche Konflikte gehören können). Die Sozialarbeiterin begleitet sie in unklaren psychosozialen Problemlagen. Jeder Patient führt auch therapeutische Einzelgespräche.

Mutter-Kind-Behandlung

Mutter-Kind-Behandlung

Auf der Station 12 werden zwei Plätze für Mütter mit ihren Kindern (bis zum Alter von ca. 12 Monaten) bereitgehalten.
Beide Zimmer sind mit einem Kinderbett und einem Wickeltisch ausgestattet. Ebenso stehen zwei Kinderhochstühle und ein Spielzimmer zur Verfügung. Für Nahrung und Verbrauchsartikel (z.B. Windeln) müssen Sie selbst sorgen. Ebenso ist
es wichtig, auch das eigene Spielzeug und Kleidung für das Kind mitzubringen. Falls vorhanden, bringen Sie auch ein Babyphon mit.

Zu unserem Konzept gehört Entwicklungs- und Erziehungsberatung, bei denen wir Sie in typischen Alltagssituationen mit Ihrem Kind filmen und mit Ihnen gemeinsam den Film ansehen und besprechen. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, mit uns zusammen die Interaktion mit Ihrem Kind zu betrachten.

Eine ambulante entwicklungsdiagnostische Untersuchung Ihres Kindes in der Kinder- und Jugendpsychosomatischen Abteilung des Altonaer Kinderkrankenhauses ist ebenfalls ein Bestandteil unserer Behandlung. Zweimal in der Woche findet eine Mutter-Kind- Gruppe statt. An den anderen Therapiegruppen nehmen Sie ohne Ihr Kind teil. An vier Tagen in der Woche steht eine Erzieherin zur Kinderbetreuung bereit. Eine Betreuung durch das Pflegeteam kann nicht immer gewährleistet werden. Aus diesem Grunde wäre es wünschenswert, wenn Familienangehörige oder Freunde diese Aufgabe übernehmen würden.

Anmeldung und Information

Anmeldung und Information

Anmeldung zum Vorgespräch mit Überweisung durch Hausarzt, Facharzt oder Psychotherapeuten über die Institutsambulanz unter 040 72554-1551

 

Tagesklinik

In der Tagesklinik wird Gruppenpsychotherapie in einem sicheren und geschützten Rahmen angeboten. Die Klinik bietet jederzeit und rund um die Uhr Menschen mit einem breiten Spektrum psychischer Erkrankungen Hilfe. Die enge Kooperation mit dem außerklinischen Hilfesystem garantiert eine langfristige Stabilisierung des Kranken. Unsere Tagesklinik bietet 35 Patienten individuelle Gruppen- und Einzeltherapie. Einen Schwerpunkt bildet die Therapie in Gruppen, welche ein umfangreiches Spektrum umfassen.

Weitere Informationen

Ressourcen stärken! Kompetenzen erweitern! Symptome lindern!

Ressourcen stärken! Kompetenzen erweitern! Symptome lindern!

Eine Tagesklinik ist eine teilstationäre Einrichtung. Wie der Name schon sagt, findet die Behandlung tagsüber statt, an den Abenden und am Wochenende ist der Patient in seiner gewohnten Umgebung. Durch diesen täglichen Wechsel des Beziehungsrahmens können die aus der Therapie gewonnenen Erfahrungen direkt in den Alltag transportiert werden. Zudem bleiben die sozialen Bindungen erhalten. Durch eine Behandlung in einer Tagesklinik können vollstationäre Aufenthalte vermieden oder verkürzt werden.

Unsere Tagesklink bietet 35 Patienten individuelle Gruppen- und Einzeltherapie. Einen Schwerpunkt bildet die Therapie in Gruppen, welche ein umfangreiches Spektrum umfassen. Die Gruppe bietet als therapeutische Gemeinschaft die Möglichkeit, frühere Beziehungskonflikte wieder zu beleben und verstehen zu lernen. Auf dieser Grundlage  können neue Sichtweisen zur Beziehungsgestaltung entwickelt, in Handlung umgesetzt und in der Gruppe erprobt werden.

Unsere Therapieangebote sind eingebunden in einen festen Wochenplan. Der therapeutische Arbeitstag beginnt um 8.30 Uhr und endet in der Regel um 16.30 Uhr.

Zu uns kommen Erwachsene mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Psychosen, Persönlichkeitsstörungen, Angsterkrankungen und psychosomatischen Erkrankungen. Menschen mit akuter Suizidalität, akuten Suchterkrankungen und hirnorganischen Störungen können wir nicht behandeln. Voraussetzung  für die Therapie ist, die Motivation sich aktiv mit seinen Problemen in die  Psychotherapie einzubringen, die Bewältigung des täglichen Anfahrtsweges und ein fester Wohnsitz.

Konzept

Konzept

Die Behandlung ist sozialpsychiatrisch orientiert und erfolgt vor dem Hintergrund eines psychoanalytischen Krankheitsverständnisses. Dies bedeutet, dass psychische Störungen, soweit sie nicht durch organische Erkrankungen des Nervensystems verursacht sind, als nicht gelungene Lösungsversuche von lebensgeschichtlichen Konflikten verstanden werden.

In der kindlichen Entwicklung kann es zu Empfindlichkeiten und Verzerrungen kommen, die im späteren Leben durch vielfache äußere Anlässe bedingt, zu einem seelischen Zusammenbruch führen. Diese aktuellen Anlässe gilt es mit den lebensgeschichtlichen Ereignissen in Verbindung zu bringen.

Therapieangebot und -ziele

Therapieangebot und -ziele

Therapieangebot

  • Handlungsorientierte Gruppen
  • Gruppengesprächstherapie - siehe "Pflege - unser ganzheitlicher Ansatz"
  • Bewegung
  • Gestaltung
  • Muskelentspannung - siehe "Pflege - unser ganzheitlicher Ansatz"
  • Paar- und Familientherapie

Therapieziele

Die Therapieziele sind die Stabilisierung der Persönlichkeit durch Verarbeitung psychischer Konflikte, Verbesserung der Beziehungsfähigkeit, Förderung gesunder Persönlichkeitsanteile und Unterstützung der Eigeninitiative. Zudem geht es um die Stärkung der Alltagskompetenz, Hilfe zur Selbsthilfe sowie Stärkung des Selbstwertgefühls und somit Symptomreduzierung und Verbesserung des psychischen Befindens.

Terminvereinbarung

Terminvereinbarung

Bei Interesse an einer Behandlung in unserer Tagesklinik rufen Sie uns bitte an. Vor einer Aufnahme findet zunächst eine Informationsveranstaltung und später ein Vorgespräch statt. 
Zur Infogruppe bringen Sie bitte schon einen Überweisungsschein Ihres Arztes und Ihre Versichertenkarte mit. 

Agaplesion Bethesda Krankenhaus Bergedorf gemeinnützige GmbH
Psychiatrische Tagesklinik
Haus E
Glindersweg 80
21029 Hamburg

So erreichen Sie uns

T  (040) 725 54 - 15 63
tk-psychiatrie@bkb.info 

PIA - Psychiatrische Institutsambulanz

Ambulant können wir Patienten in unserer Institutsambulanz behandeln. Die Psychiatrische Institutsambulanz ist für Patienten eingerichtet, bei denen aufgrund der Art, Schwere oder Dauer ihrer seelischen Erkrankung das diagnostische bzw. therapeutische Angebot der niedergelassenen Fachärzte bzw. Psychologen nicht ausreicht. Auch soll die Institutsambulanz helfen, eine stationäre Behandlung zu vermeiden oder deren Dauer zu verkürzen.

Weitere Informationen

Für wen sind wir da?

Für wen sind wir da?

Die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) ist für Patienten eingerichtet, bei denen aufgrund der Art, Schwere oder Dauer ihrer seelischen Erkrankung das diagnostische bzw. therapeutische Angebot der niedergelassenen Fachärzte bzw. Psychologen nicht ausreicht. Auch soll die Institutsambulanz helfen, eine stationäre Behandlung zu vermeiden oder deren Dauer zu verkürzen.

Unser Angebot

Unser Angebot

Wir bieten Beratung und Behandlung für Erwachsene an, die Hilfe bei der Bewältigung ihrer seelischen Erkrankung und den damit verbundenen sozialen Problemen suchen. Wenn seelische Krisen und soziale Schwierigkeiten zunehmen, z.B. am Arbeitsplatz, in Familie oder Partnerschaft, mit Freunden oder im Umgang mit sich selbst, können seelische Erkrankungen ausgelöst werden. Aktuelle oder auch in der eigenen Lebensgeschichte liegende Ursachen machen es dann oft schwer, ohne professionelle Hilfe die Probleme zu bewältigen.

Wir behandeln das gesamte Spektrum seelischer Erkrankungen: Psychosen, Persönlichkeitsstörungen, Psychosomatosen, reaktive Erkrankungen, schwere Neurosen, Abhängigkeitserkrankungen und Demenzen.

Ziel der Behandlung ist es, gemeinsam neue Wege der Lebensbewältigung zu finden bzw. Unterstützung bei deren Erprobung zu geben, um Arbeits- und Beziehungsfähigkeit wiederherzustellen bzw. zu verbessern.

Im einzelnen umfasst unser Angebot:

  • Erstgespräche und therapeutische Weichenstellung
  • Einzelgespräche, Einzeltherapie
  • Gruppentherapie
  • Medikamentöse Behandlung
  • „Club“, ein geselliger offener Treff
  • Familiengespräche
  • sozialpädagogische Hilfen

Bei sozialpsychiatrischen Fragestellungen, Problemen mit Finanzen, Wohnung, Arbeit und Freizeit bahnen wir die Zusammenarbeit mit den in Bergedorf und Hamburg vorhandenen Institutionen und Einrichtungen an.

Terminvereinbarung

Terminvereinbarung

Termine für ein erstes Gespräch sollten Sie vorher vereinbaren. Dazu können Sie uns anrufen oder persönlich vorbei kommen. Bitte bringen Sie zum ersten Termin Ihre Versichertenkarte und einen Überweisungsschein Ihres Hausarztes, beziehungsweise Psychiaters, mit.

Für Notfälle ist der diensthabende Psychiater unserer Abteilung über die Telefonzentrale 040 72554-0 zu erreichen.

Agaplesion Bethesda Krankenhaus Bergedorf gemeinnützige GmbH
Psychiatrische Institutsambulanz (PIA)
Haus C
Glindersweg 80
21029 Hamburg

So erreichen Sie uns

T  (040) 725 54 - 15 51
F (040) 725  54 - 15 52

pia@bkb.info 

Psych. Institutsambulanz

Psych. Tagesklinik

Station 12

Stationen 9 und 11

Station 10

Kontaktaufnahme

Psychiatrische Institutsambulanz (PIA)

Montag bis Donnerstag 08:30 bis 09:00 Uhr und 10:30 bis 11:30 Uhr
Freitag 08:30 bis 09:00 Uhr und 11:30 bis 12:00 Uhr

T (040) 725 54 - 15 51

Um Termine rechtzeitig abzusagen, können Sie uns auch eine E-Mail senden pia@bkb.info

Psychiatrische Tagesklinik

T (040) 725 54 - 15 63

E-Mail tk-psychiatrie@bkb.info 

Rückrufservice

Sollen wir Sie zur Terminvereinbarung zurückrufen?

Wenn Sie eine Kontaktaufnahme wünschen, geben Sie bitte eine Telefonnummer und/oder eine E-Mail-Adresse an.
Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder

Leitende Ärzte und Sekretariat

Dr. Claas Happach

Chefarzt
Facharzt für: 


Helmuth Papendiek

Leitender Oberarzt
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

  • Leitung Psychiatrische Tagesklinik
  • Leitung Psychiatrische Institutsambulanz

Radu-Daniel Herciu

Oberarzt
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

  • Leitung Station 10 (Abhängigkeitserkrankungen)
  • Leitung Station 9 (Akutstation)

Angela Incirci

Oberärztin
Fachärztin für:

  • Psychiatrie und Psychotherapie
  • Innere Medizin
  • Leitung Station 11 (Akutstation)
  • Leitung Station 12 (Schwerpunkt Psychotherapie)

Anke Fischer-Störtländer

Pflegerische Leitung Stationen 9/10

 


Mathias Beyer

Pflegerische Leitung Stationen 11/12


Kristina Clausen

Sekretariat