Kompetente Versorgung aus einer Hand
Eine Darmkrebserkrankung wirft viele Fragen auf und stellt Betroffene und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen. Im Bethesda Darmkrebszentrum finden Sie erfahrene Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die Sie auf diesem Weg begleiten.
Im Darmkrebszentrum arbeiten erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen in einem engen Netzwerk zusammen. Durch die interdisziplinäre Kooperation der beteiligten Kliniken, Praxen und Partner können Diagnostik, Therapie und Nachsorge optimal aufeinander abgestimmt werden. Regelmäßige gemeinsame Fallbesprechungen sorgen dafür, dass für jede Patientin und jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept nach aktuellen medizinischen Standards entwickelt wird.
Moderne diagnostische Verfahren, innovative Therapien und eine umfassende fachübergreifende Betreuung bilden die Grundlage unserer Arbeit. Dabei verbinden wir medizinische Expertise mit einer persönlichen und vertrauensvollen Begleitung. Neben der bestmöglichen medizinischen Versorgung unterstützen wir Sie und Ihre Angehörigen mit Beratungs- und Hilfsangeboten, die auf die körperlichen, psychischen und sozialen Herausforderungen einer Krebserkrankung eingehen.
Unser Ziel ist es, Ihnen in jeder Phase der Erkrankung eine hochwertige Versorgung zu bieten und Sie auf Ihrem Weg kompetent, menschlich und verlässlich zu begleiten.
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Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Jährlich erkranken mehrere zehntausend Menschen neu daran.
Dank moderner Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten sind die Heilungschancen heute oft sehr gut, insbesondere wenn die Erkrankung früh erkannt wird.
Sprechstunden und TerminvergabeEine Untersuchung oder Behandlung im Darmkrebszentrum erfolgt ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung Vivian Oelkers und Katja Buchholz-falck | Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin mit:
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Darmkrebs verursacht in frühen Stadien häufig keine eindeutigen Beschwerden. Oft treten zunächst keine oder nur unspezifische Symptome auf. Umso wichtiger ist es, auch vermeintlich harmlose Veränderungen ernst zu nehmen und ärztlich abklären zu lassen. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Behandlungsmöglichkeiten und erhöht die Heilungschancen deutlich.
Zu den Warnzeichen, die medizinisch untersucht werden sollten, zählen insbesondere:
Für die Diagnose von Darmkrebs stehen im Darmkrebszentrum alle modernen Untersuchungsverfahren zur Verfügung. Eine umfassende und präzise Diagnostik bildet die Grundlage für die weitere Behandlungsplanung.
Zur Sicherung der Diagnose werden im Rahmen einer Darmspiegelung (Koloskopie) Gewebeproben entnommen und feingeweblich untersucht. Auf dieser Basis kann die endgültige Diagnose gestellt werden. Darüber hinaus dienen weitere Untersuchungen dazu, die Ausbreitung der Erkrankung genau zu bestimmen und die geeignete Therapie festzulegen.
Eine vollständige Darmspiegelung ist besonders wichtig, um zusätzliche Tumoren im Dickdarm auszuschließen. Falls eine komplette Untersuchung beispielsweise aufgrund einer Darmverengung nicht möglich ist, kommen ergänzende bildgebende Verfahren sowie gegebenenfalls eine spätere Kontrolluntersuchung zum Einsatz.
Zum diagnostischen Spektrum gehören unter anderem:
Je nach individueller Situation können weitere Untersuchungen sinnvoll sein, beispielsweise:
Bei Tumoren des Enddarms (Rektumkarzinomen) sind zusätzlich spezielle Untersuchungen erforderlich. Hierzu zählen insbesondere die Ultraschalluntersuchung des Enddarms sowie eine Magnetresonanztomografie (MRT) des Beckens. Modern ausgestattete Diagnoseverfahren ermöglichen dabei eine präzise Beurteilung der Erkrankung und bilden die Grundlage für eine individuell abgestimmte Behandlung.
Nach Abschluss aller notwendigen Untersuchungen werden die Ergebnisse von den Fachärztinnen und Fachärzten der am Darmkrebszentrum beteiligten Disziplinen gemeinsam bewertet. In der interdisziplinären Tumorkonferenz wird auf dieser Grundlage ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept entwickelt. Anschließend besprechen wir die empfohlenen Therapiemöglichkeiten ausführlich mit Ihnen und legen gemeinsam die nächsten Schritte fest.
Im Darmkrebszentrum stehen sämtliche modernen Behandlungsverfahren zur Verfügung. Dazu gehören operative Verfahren, medikamentöse Therapien, Strahlentherapie sowie ausgewählte endoskopische Behandlungsmethoden. Unser Ziel ist es, für jede Patientin und jeden Patienten die bestmögliche und individuell passende Therapie zu finden. Dabei arbeiten wir eng mit den behandelnden Haus- und Fachärzten zusammen, um Doppeluntersuchungen und unnötige Verzögerungen zu vermeiden.
Die chirurgische Entfernung des Tumors ist die wichtigste Voraussetzung für eine Heilung von Darmkrebs. Ziel der Operation ist die vollständige Entfernung des Tumors einschließlich der zugehörigen Lymphabflusswege. Moderne Operationsverfahren ermöglichen dabei eine besonders schonende Behandlung.
Die Eingriffe erfolgen in den meisten Fällen minimalinvasiv mittels sogenannter Schlüssellochtechnik. Während der Operation werden gegebenenfalls auch benachbarte Organe oder vorhandene Metastasen, insbesondere in der Leber, beurteilt und bei entsprechender medizinischer Notwendigkeit entfernt. Ob dies im Rahmen einer einzigen Operation oder in einem weiteren Eingriff geschieht, wird individuell entschieden und interdisziplinär abgestimmt.
Nach der Entfernung wird das Operationspräparat pathologisch untersucht. Die Ergebnisse liefern wichtige Informationen über das genaue Tumorstadium und helfen bei der Entscheidung, ob weitere Behandlungsmaßnahmen erforderlich sind.
In den meisten Fällen kann die natürliche Darmpassage erhalten oder wiederhergestellt werden. Nur selten ist die Anlage eines dauerhaften künstlichen Darmausgangs notwendig. Bei sehr tief sitzenden Enddarmtumoren kann dies jedoch im Einzelfall erforderlich sein, wenn der Schließmuskel aus onkologischen Gründen nicht erhalten werden kann.
Je nach Tumorstadium und individueller Situation können verschiedene medikamentöse Behandlungen eingesetzt werden. Dazu gehören:
Die Auswahl der geeigneten Medikamente erfolgt auf Grundlage der Tumoreigenschaften und der individuellen Behandlungssituation.
Insbesondere bei Enddarmkrebs kann eine Strahlentherapie erforderlich sein. Ziel ist es, den Tumor vor einer Operation zu verkleinern oder das Risiko eines Rückfalls zu reduzieren.
Für die Behandlung stehen moderne Bestrahlungssysteme mit hochpräziser Planung und Durchführung zur Verfügung. Mithilfe leistungsfähiger Linearbeschleuniger kann das Tumorgewebe millimetergenau bestrahlt werden, während gesundes Gewebe und wichtige Organe bestmöglich geschont werden.
Je nach Erkrankung kann die Bestrahlung allein oder in Kombination mit einer Chemotherapie erfolgen. Die Behandlung wird individuell geplant und meist ambulant durchgeführt.
Ergänzend stehen verschiedene endoskopische Behandlungsverfahren zur Verfügung. Dazu zählen:
Durch die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Fachbereiche kann für jede Patientin und jeden Patienten ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept nach aktuellen medizinischen Standards angeboten werden.
Ist zur Behandlung eine Operation erforderlich, erfolgt diese im Rahmen eines stationären Krankenhausaufenthalts. Über den Ablauf des Eingriffs, die Vorbereitung sowie die anschließende Betreuung werden Sie vorab ausführlich informiert.
Bitte sprechen Sie vor der Aufnahme mit Ihrem Hausarzt über die Einnahme Ihrer Medikamente. Bestimmte Arzneimittel, beispielsweise einige blutzuckersenkende oder blutgerinnungshemmende Medikamente, müssen vor einer Operation gegebenenfalls vorübergehend pausiert werden. Bringen Sie außerdem Ihre aktuellen Medikamente beziehungsweise einen aktuellen Medikationsplan sowie vorhandene Befunde, Arztbriefe und gegebenenfalls eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht mit.
Am Aufnahmetag erfolgen die notwendigen Voruntersuchungen sowie Gespräche mit dem ärztlichen Team, der Anästhesie und den Pflegekräften. Dabei erhalten Sie alle wichtigen Informationen zu Ihrer Behandlung und zum weiteren Ablauf.
Nach der Operation stehen eine engmaschige medizinische Betreuung, regelmäßige Visiten und individuelle Nachsorgemaßnahmen im Mittelpunkt. Ziel ist es, eine möglichst frühe und schonende Mobilisation zu fördern. Moderne Schmerztherapiekonzepte unterstützen dabei, Beschwerden zu reduzieren und die Genesung zu erleichtern.
Die Dauer des stationären Aufenthalts richtet sich nach Art des Eingriffs und dem individuellen Heilungsverlauf. In vielen Fällen beträgt sie etwa zehn bis vierzehn Tage.
Die Diagnose Krebs kann emotional stark belasten. Speziell ausgebildete Psychoonkologinnen und Psychoonkologen begleiten Betroffene und Angehörige in dieser Situation. Die Gespräche unterstützen dabei, Ängste, Sorgen und Belastungen besser zu bewältigen und neue Kraft für den Behandlungsweg zu gewinnen.
Unabhängig von einer religiösen Zugehörigkeit bietet die Seelsorge die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen in schwierigen Lebenssituationen. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger begleiten Patientinnen und Patienten einfühlsam und stehen bei Bedarf auch kurzfristig als Ansprechpartner zur Verfügung.
Sollte die Anlage eines vorübergehenden oder dauerhaften künstlichen Darmausgangs erforderlich sein, werden Sie von erfahrenen Stomatherapeutinnen und Stomatherapeuten begleitet. Sie erhalten eine umfassende Schulung zur Versorgung des Stomas und Unterstützung bei der Organisation der weiteren Betreuung nach der Entlassung.
| Agaplesion Bethesda Krankenhaus Bergedorf Klinik für Innere Medizin Dr. Peter Baltes Glindersweg 80 21029 Hamburg |
| Agaplesion Bethesda Krankenhaus Bergedorf Stomatherapie (Stomacert Therapeuten) Marko Pfahl, Lea Koops, Rachell Anthers Glindersweg 80 21029 Hamburg |
| Agaplesion Bethesda Krankenhaus Bergedorf Klinik für Innere Medizin Dr. G. Janssen Glindersweg 80 21029 Hamburg |
| Agaplesion Bethesda Krankenhaus Bergedorf Physiotherapie Mareike Hinsch Glindersweg 80 21029 Hamburg |
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| Agaplesion Bethesda Krankenhaus Bergedorf Chirurgie PD Dr. Dr. Helge Bruns Glindersweg 80 21029 Hamburg | Agaplesion Bethesda Krankenhaus Bergedorf Sozialdienst Mandy Klingsporn Glindersweg 80 21029 Hamburg | |
| Agaplesion Bethesda Krankenhaus Bergedorf Psychoonkologie Lea Braden Glindersweg 80 21029 Hamburg | Agaplesion Bethesda Krankenhaus Bergedorf Seelsorge Tina Maria Reisiger, Christoffer Sach Glindersweg 80 21029 Hamburg | |
| Agaplesion Diakonieklinikum Stomatherapeutin Cathy Rudow Glindersweg 80 21029 Hamburg |
| Medilog Tatjana Teinert Sorbenstraße 62 20537 Hamburg | ||
| DNA Diagnostik Hamburg MVZ Dr. Usha Peters, Dr. Astrid Preuße, Dr. Saskia Kleiber Altonaer Straße 61-63 20357 Hamburg |
| Pathologie-Hamburg MVZ
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| Gemeinschaftspraxis für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin Dr. S. Brandl, Dr. J. Wierecky Glindersweg 80 21029 Hamburg | Praxis für Chirurgie und Endoskopie
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| Gemeinschaftspraxis für Gastroenterologie und Hämatologie/Onkologie Dr. Sven Fastenrath, Dr. Kati Günther-Tritsch, Ralitsa Stambolova, Farouk Dahmash Am Runden Berge 3a 21502 Geesthacht | Radiologische Allianz
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| Hospiz am Deich Ralf Herzberg Allermöher Deich 445 21037 Hamburg | Strahlentherapie Bergedorf Dr. Jürgen Heide Am Schilfpark 20 21029 Hamburg | |||
Deutsche ILCO e.V. Landesverband Hamburg / Schleswig-Holstein
Rainer Büßelmann
An der Bahn 24
25365 Klein Offenseth-Sparrieshoop
Als Darmkrebszentrum sind wir an der Durchführung klinischer Studien beteiligt.
Klinische Studien werden durchgeführt, um zu prüfen, wie wirksam, verträglich und sicher neue Behandlungsmethoden sind. Sie basieren auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Unseren Patientinnen und Patienten können wir verschiedene Studienprotokolle – entsprechend ihrer Erkrankung – anbieten.
Eine Darmkrebserkrankung wirft oftmals viele Fragen auf, die über die medizinische Behandlung hinausgehen. Auf dieser Seite finden Sie Informationsmaterialien, die Sie auf Ihrem Weg begleiten können.
Nutzen Sie die Links, um sich umfassend zu informieren und zusätzliche Unterstützung zu erhalten. Bei Fragen stehen Ihnen selbstverständlich auch unsere Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner des Darmkrebszentrums gerne zur Verfügung.
Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) , der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) und der Deutschen Krebshilfe
Gesundheitsleitlinie Darmkrebs Früherkennung
Patientenleitlinie Darmkrebs im frühen Stadium
Patientenleitlinie Darmkrebs im metastasierten Stadium
Deutsche Krebshilfe e.V. (DKG)

PD Dr. Dr. Helge Bruns
Chefarzt Chirurgie, Facharzt für Allgemeinchirurgie und Vixzeralchirurgie

Dr. Peter Baltes
Chefarzt Innere Medizin, Facharzt für Innere Medizin und Intensivmedizin

Niehls Kurniawan
Zentrumskoordinator, Facharzt für Innere Medizin

Dr. Carsten Möllmann
Leitender Oberarzt, Facharzt für Allgemein- und Visceralchirurgie